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Lichtblicke - Kampfansagen gegen Sexismus im Sport

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Sexismus im Sportalltag hat viele Gesichter, wie z.B. bei Schiedsrichterinnen, die bei Wettkämpfen von Männern im Einsatz und verbalen, oft sexistischen Attacken von Seiten der männlichen Athleten ausgesetzt sind, oder bei Athletinnen, die medial im Schatten ihrer männlichen Kollegen stehen und von den Medien nicht ebenbürtig beachtet werden.

Aber das Bewusstsein der Verantwortlichen und des Umfeldes steigt.

Disziplinarische Konsequenzen drohen zwei Fußballspielern des tschechischen Fußballclubs Sparta-Prag. Nach einem Unentschieden gegen Brünn hatten sie die Schiedsrichter-Assistentin Lucie Ratajova verbal mit Sprüchen auf dem Niveau von „Frauen zurück an den Herd“ beleidigt.

Auch der italienische Profi-Tennisspieler Fabio Fognini wurde mit einer Geldstrafe belegt und von den US-Open ausgeschlossen, nachdem er die schwedische Stuhlschiedsrichterin Louise Engzell mit einer sexistischen Aussage beleidigt hatte. Eine nachfolgende Bestrafung durch den Weltverband ITF steht im Raum.

Ein weiteres Beispiel aus dem Tennissport beweist aber auch, dass männliche Athleten es nicht mehr hinnehmen, wenn ihre weiblichen Kolleginnen von den Medien ignoriert oder zu wenig beachtet werden. Als Reporter den US-Amerikaner Andy Murray zum Abschneiden US-amerikanischer Tennisspieler interviewten und sich dabei nur auf die Erfolge von männlichen Spielern bezogen, verwies er schon zum wiederholten Male auf die noch besseren internationalen Erfolge von Venus und Serena Williams.


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