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Für Respekt und Sicherheit - ReferentInnen-Workshop großer Erfolg!

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Die kontrovers diskutierten Anlassfälle der letzten Wochen haben die Notwendigkeit einer Sensibilisierung und Enttabuisierung des Themas „sexualisierte Gewalt im Sport“ schmerzhaft verdeutlicht. So war es gut und hilfreich, dass 100% Sport gemeinsam mit der Nationalen AG „Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt“ bereits früh den Bedarf an Weiterbildung erkannt hat. Die renommierten Expertinnen Gitta Axmann und Meike Schröer, die bereits seit Jahren in Deutschland und europaweit zum Thema forschen und lehren, konnten für einen Workshop in Wien vom 9.-11.Juni gewonnen werden.

Es war zu erwarten, dass nach der Vorstellung der Broschüre zum Thema durch den Sportminister Anfang des Jahres die Anfrage nach Vorträgen und Workshops für Vereine und Verbände ansteigen würde. Dass gleich 18 TeilnehmerInnen der Einladung von 100% Sport folgten, sich als ReferentInnen  zum Thema „Sexualisierte Übergriffe im Sport“ ausbilden zu lassen, war eine positive Überraschung. Die große Expertise der Anwesenden hob den Workshop auf ein außergewöhnliches Niveau. Von Sportwissenschaft über aktive Verbands- und Vereinsarbeit über juristisches know-how bis zu psychologischen Ausbildungen war viel Erfahrung bereits vorhanden. Die Unterstützung des österreichischen Netzwerkes für Sportpsychologie und der Sportdach- und -fachverbände war äußerst hilfreich. So gelang es, von Vorarlberg bis zum Burgenland aus vielen Teilen Österreichs InteressentInnen auszubilden.

Gitta Axmann und Meike Schröer gelang es meisterlich, diese heterogene Gruppe zusammenzubringen und die Notwendigkeit zur Vernetzung zu unterstreichen. Der sehr intensive Zeitplan war nur mit der hervorragenden Gruppenatmosphäre zu bewältigen und erlaubte es, neben umfangreichem Wissen zum Thema auch zahlreiche Methoden und Übungen zur nachhaltigen Weitervermittlung zu erfahren. In PartnerInnen- und Gruppenarbeit wurde eigenes Präsentieren geübt. Das Feedback von Gruppe und Referentinnen machte deutlich, wo Stärken und Schwächen liegen.

Am Ende des Workshops nahmen alle einen großen Rucksack an Tools und jede Menge Motivation mit nach Hause. In Vereinen und Verbänden mit einer gelebten Kultur der Sensibilisierung und des Hinschauens finden nachweislich weniger sexualisierte Übergriffe statt. Wir ReferentInnen sind nach diesem Workshop bereit dazu, das erworbene Wissen ins Feld zu bringen und dazu beizutragen, dass Respekt und Sicherheit im österreichischen Sport eine Selbstverständlichkeit sind.

ReferentInnen_Workshop_2017_Work-in-Progress
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Fotos: Christian Fleis

Barbara Kolb 16-06-2017

Für Respekt und Sicherheit - ReferentInnen-Workshop großer Erfolg!

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