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Informationsveranstaltung zum BSFG Neu

100% Sport informiert über Genderaspekte im neuen Bundes-Sportförderungsgesetz (BSFG)

Wien, 6. Juni 2013 - "BSFG Neu - Gleiche Chance für alle! Oder?" war das Thema der Informationsveranstaltung im Haus des Sports, zu der 100% Sport, ein Verein des Sportministeriums, eingeladen hatte.

Podium_02 Begrüßt wurden die zahlreichen Teilnehmer der Dach- und Fachverbände von Christa Prets, Vorsitzende von 100% Sport, die einen ersten Ausblick auf die kommenden Änderungen des neuen BSFG gab. Anschließend ergriff Nationalrats-abgeordneter Hermann Krist das Wort, der durch seine Funktion im Ausschuss für Sportangelegenheiten intensiv mit der Entstehung des neuen Gesetzes befasst war. Er hob die fachliche Grundlagenarbeit hervor, sprach über die Implementierung einer Wirkungsorientierung und mehr Transparenz, die vor allem vom Rechnungshof gefordert worden war. Das zweite Impulsreferat hielt Anja Richter, Pressesprecherin von BM Klug für den Bereich Sport. Frau Richter ging speziell auf die Gender-Aspekte und mögliche Auswirkungen im neuen Gesetz ein. So findet sich etwa in § 8 Abs. 2 des neuen Gesetzes eine Maßnahmen- und Projektförderung für verbandsorientierte Gender- und Frauenprojekte, in § 20 werden Sonderförderungsmittel erwähnt, die für die Förderung des Frauen- und Mädchensports, insbesondere unter Berücksichtigung des gesellschaftspolitischen Genderaspekts eingesetzt werden.

TeilnehmerInnen

In der anschließenden Diskussion wurden vor allem folgende Themenbereiche angesprochen: Die Unterschiede der Bewertungskriterien zwischen olympischen und nicht-olympischen Sportarten im neuen Gesetzestext, sowie die generelle Schwierigkeit, Frauen für leitende Positionen in Vereinen und Verbänden zu motivieren. Die Anwesenden kamen zum Schluss, dass Frauen verstärkt unterstützt werden sollen, leitende Positionen in den Verbänden zu übernehmen. Christa Prets forderte alle auf, sich an diesem Prozess aktiv zu beteiligen. Hermann Krist brachte es auf den Punkt: "Mit dem Gesetz sollen Möglichkeiten geschaffen werden. Es bietet Männern und Frauen gleichermaßen die Chance, sich an der Gestaltung des österreichischen Sports zu beteiligen."