Strategiegruppe für Gender Equality im Sport

Aufgrund der EU Handlungsempfehlungen des Aktionsplans "Gender Equality in Sport" von 2014 bis 2020 hat der damalige Bundesminister Gerald Klug am 20. Februar 2015 PräsidentInnen von BSO, ÖOC, ÖPC, ÖBSV, BSFF und der Bundessporteinrichtungen GesmbH zu einem ersten Treffen eingeladen, um eine gemeinsame Strategie für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Sport zu erarbeiten. In weiterer Folge sollten Maßnahmen zu den vier EU Schwerpunktthemen entwickelt werden. Dazu wurden Arbeitsgruppen zu den folgenden Bereichen eingesetzt:

-        Ausgewogenes Verhältnis von Trainerinnen und Trainern

-        Ausgewogene Besetzung der Sportgremien

-        Maßnahmen gegen sexuelle Gewalt im Sport

-        Stereotypenbildung im Sport und die Rolle der Medien

 

Begleitet wird der Prozess von 100% Sport. Unter dem folgenden Link finden sie den Aktionsplan der EU Kommission.

Am 23. April 2015 fand im Haus des Sports das erste Treffen der Arbeitsgruppen statt, bei dem grundlegende Inhalte zu den Themenbereichen erarbeitet wurden. Die EU Zielvorgabe(n), den Zeitrahmen sowie die Eckpunkte der einzelnen Handlungsfelder finden sich bei nachfolgenden Links:

Handlungsfeld 1: Ausgewogenes Verhältnis von Trainerinnen und Trainern(PDFGröße: 207.94 KB)

Handlungsfeld 2: Ausgewogene Besetzung der Sportgremien(PDFGröße: 208.75 KB)

Handlungsfeld 3: Maßnahmen gegen sexuelle Gewalt im Sport(PDFGröße: 212.51 KB)

Handlungsfeld 4: Stereotypenbildung im Sport und die Rolle der Medien(PDFGröße: 294.8 KB)

Allgemeines Ziel aller Beteiligten ist die Erarbeitung einer Strategie zur Umsetzung der EU Handlungsempfehlungen und die Entwicklung konkreter Maßnahmen in den genannten Schwerpunktbereichen. Unter dem damaligen Sportminister Hans Peter Doskozil stand 2016 bis 2017 die Umsetzung der ersten Maßnahmen – besonders im Bereich "Gegen sexualisierte Übergriffe im Sport" – im Vordergrung.